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Rassestandard

F.C.I.-Standard N° 302/28.09.2001/D

Übersetzung Frau Elke PeperUrsprung IrlandDatum der Publikation des 27.01.2001gültigenOriginalstandardsVerwendung Wie alle Terrier, so musste auch der kleine, zähe Irische Glen of Imaal Terrier Dachs und Fuchs jagen und die Rattenpopulation so klein wie möglich halten. Heutzutage ist er jedoch ein sanfter und gelehriger Familienhund. Gruppe 3 Terrier.Klassifikation Sektion 1 Hochläufige Terrier Ohne Arbeitsprüfung Wie fiele andere Rassen der Terriergruppe, die von den vornehmen Jagdherren bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nicht zur Kenntnis genommen wurden, so ist auch der Irische Glen nicht das Ergebnis neuerer Zuchtexperimente, sondern vielmehr eine alte Rasse, die jedoch über lange Zeit hinweg einfach ignoriert wurde. Sein Vorkommen ist stark beschränkt auf die öde, raue Gegend des Irischen Glen of Imaal. Die Bauern dieser Region, die von Soldaten abstammten, die als Entgeld für ihre Dienste für dieKurzer Britische Krone im 16. und 17- Jahrhundert Land erhalten hatten, mussten alle ihnengeschichtlicher angeborene Schläue und Geschicklichkeit anwenden, um in diesem rauen Terrain zuÜberblick überleben. Ein Hund, der sich im täglichen Überlebenskampf nicht behaupten konnte, wäre nicht toleriert worden. Also musste der Irische Glen viele Stunden lang Räder antreiben, und er wurde auch oft im zweifelhaften"Sport" des Kampfes gegen andere Hunde in die Arena geschickt, ein Brauch, der heutzutage der Vergangenheit angehört. Bevor der Irische Glen of Imaal Terrier auf Hundeausstellungen in Erscheinung trat, hatte sich die Rasse über Generationen durch harte Arbeit zu dem starken, harten Hund entwickelt, den wir heute kennen. der Irische Kennel Klub erkannte die Rasse 1934 offiziell an, und bald darauf wurde zur Förderung der Rasseinteressen ein Club gegründetAllgemeines Von mittlerer Größe mit mittellangem Haar, den Eindruck von großer Stärke und Erscheinungsbild maximaler Substanz für die Größe des Hundes vermittelnd.Wichtige Körper länger als hoch und tief gestellt. Proportionen Aktiv, beweglich, lautlos arbeitend; wenn erforderlich, entschlossen und temperamentvoll mit großem Mut und sanft und gelehrig viel Persönlichkeit ausstrahlend.Verhalten/ Sein treues, liebes Wesen macht ihn zu einem sehr geschätzten Haus- und Begleithund.Charakter (Wesen) Man sagt über den Irish Glen of Imaal, er sei weniger leicht erregbar als andere Terrier, obwohl er jederzeit dazu bereit ist, falls notwendig, eine Verfolgung aufzunehmen.Beschreibung der physischen RassemerkmaleKopfOberkopf Schädel: Von guter Breite und ansehnlicher Länge. Stop: AusgeprägtGesichtsschädel Nasenschwamm: Schwarz Fang: Kräftiges Vorgesicht, sich zur Nase hin verjüngend Kiefer/Zähne: Kiefer stark. Zähne gesund, gleichmäßig, kräftig, von guter Größe. Scherengebiss. Augen: Braun, mittelgroß, rund, weit voneinander eingesetzt, helle Augen sollten bestraft werden. Ohren: Kleine Rosenohren oder bei Aufmerksamkeit halb aufrecht getragen, in der Ruhe nach hinten gelegt. Voll herabhängende oder Stehohren sind unerwünscht.Hals Sehr muskulös, von mäßiger Länge.Körper Tief und lang, länger als hoch Rückenlinie: Gerade, horizontal Lendenpartie: Kräftig Brust: Breit und stark, gut gewölbte RippenRute Eine natürliche (unkupierte) Rute ist in Ländern, in denen ein gesetzliches Kupierverbot besteht, zulässig.GliedmaßenVorderhand Schulterblätter: Breit, gut bemuskelt, gut zurück gelangert. Vorderläufe: kurz, gebogen, mit guter Knochenstärke. Vorderpfoten: Kompakt und kräftig mit runden Ballen; sie werden vom Vordermittelfuß aus leicht nach außen gestellt.Hinterhand Stark und muskulös. Schenkel: Gut entwickelt. Kniegelenk: Gut gewinkelt. Sprunggelenke: Weder einwärts noch auswärts gedreht. Hinterpfoten: Kompakt und kräftig mit runden Ballen.Gangart/ Frei, keinesfalls steppender Gang ("hackney"= Hochwerfen der Vorderläufe ohne Bewegung Raumgriff); mühelos raumgreifend mit gutem Schub aus der Hinterhand.HaarkleidHaar Mittellang, von rauer Textur mit weicher Unterwolle; das Haar darf so zurecht gemacht werden, dass die Konturen des Hundes glatt und ordentlich sind.Farbe - Blau gestromt, jedoch ohne schwarzen Anflug. - Weizen, von heller Weizenfarbe bis zu rötlich goldener Schattierung. - Welpen entsprechen gewöhnlich schon bei der Geburt ihrem Typ; sie sind weizenfarbig, rötlich oder blau. - Die Maske ist üblicherweise schwarzblau; ein Streifen kann sich auf dem Rücken, auf der Rute und auf den Ohren befinden. Diese dunkleren Markierungen hellen während des Heranwachsens auf.Größe und Rüden höchstens 35,5 cm, Hündinnen entsprechend weniger.Gewicht Rüden 16 kg, Hündinnen entsprechend weniger.Fehler Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. - Hängeohren wie die eines Jagdhundes - Vorbiss, Rückbiss - Zu kurz im Körper - Gerade FrontAusschließende - Farbe schwarz mit lohFehler - Schmales VorgesichtN.B. Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.



Irish Glen of Imaal-Terrier Paradise